Regionale Schule mit Grundschule Hiddensee
 

Eine alte Dame wird aufgehübscht - Bautagebuch der Schulhaussanierung

Nachdem sich im Frühjahr diesen Jahres kurzfristig Fördermöglichkeiten für die äußere Sanierung unserer Schulgebäude ergeben hatten, war nun Baubeginn.

Im Jahre 1887 wurde die, schon so lange geforderte, Schule in Vitte auf der Insel Hiddensee errichtet. Vorher mussten die Vitter aber auch die Neuendorfer Knirpse bei Wind und Wetter den langen Weg nach Kloster in Kauf nehmen.

Doch bereits 1905 war die Schule zu klein und es musste angebaut werden (linker Teil auf dem Foto). Indessen sind  Klinker und Fugen doch etwas in die Jahre gekommen, was die jetzt begonnene Sanierung notwendig machte. Mit Fördermitteln und dem entsprechenden Eigenanteil der Gemeinde sollen in diesem Jahr noch die Dächer beider Schulgebäude in Ordnung gebracht werden, die Dachüberstände verbreitert und die Dachbodenfläche gedämmt werden. Im Frühjahr wird die Fassade erneuert. Wir domumentieren hier den Baufortschritt und damit die Entstehung der neuen Schulgebäudefassade!

18. und 19. September

Der HKB hat Baufreiheit geschaffen. Pflanzkübel, Spielgeräte und die künstlerischen Arbeiten wurden versetzt, ausgegraben bzw. abmontiert. Ein sehr gewöhnungsbedürftiger Anblick.


20. -22. September

Anlieferung des Gerüstes durch die Hiddenseer Logistik GmbH.

Arbeiter einer Binzer Gerüstbaufirma rüsten die Schule ein.

25. September bis 13. Oktober

Dachziegel und Dachlatten werden entfernt, Dämmung angebracht, Dachbalken verlängert und das Dach des alten Schulgebäudes wird neu eingedeckt. Das Wetter spielt vorbildlich mit - kein Wind, kein Regen.

20. Oktober bis 14.  November

Die Arbeiten am Dach des alten Schulgebäudes sind abgeschlossen. Indessen ist auch das neue Schulgebäude längst eingerüstet, die alten, bemoosten Dachziegel sind entfernt und entsorgt worden. Trotz zwischenzeitlichen Sturm- und Regentagen und einiger anderer Probleme gehen nun die Arbeiten wieder flott voran.


Die Arbeiten gehen weiter - 12. April bis ...

Nachdem die Bauarbeiten an den Dächern beider Schulgebäude Anfang Dezember abgeschlossen waren, ruhten die Bauarbeiten - länger als eigentlich geplant. Denn der späte Winter verzögerte die für das Frühjahr geplanten Bauarbeiten an Fundament und Fassade.

Schock für Nichtwissende: Um den 16. April wurde an drei Seiten das Gerüst abgebaut. Was ist denn nun los?, fragten sich viele. Doch das Gerüst stand zu nahe an der Fassade, kein Platz für die neue ca. 17 cm weiter davor zu mauernde Klinkerwand. In den letzten eineinhalb Wochen konnten täglich Veränderungen mitverfolgt werden. Das Freilegen des Fundaments, das Sichern vor Feuchtigkeit mit Dichtschlämme, eine einfache Verschalung und das Gießen eines neuen Betonfundaments – beobachtet am 25. und 26. April. Kurzzeitig war das 131 Jahre alte, unverwüstliche Fundament, gemauert aus großen Feldsteinen, zu sehen.

 

 

Auch am 2. Schulgebäude geht es vorwärts. Nach der Isolierung des Fundaments sind die Wandflächen an der Reihe.

Bewundernswert wie die Männer von der Logistik es immer wieder schaffen Material heran zu fahren, trotz der Enge des Schulweges und des Platzmangels auf dem Schulhof.

 

 

15. Mai - die Dämmung des neuen Gebäudes ist fertig. Doch auch am alten Gebäudes kann man den Fortschritt täglich beobachten. Das Baugerüst steht wieder, die überstehenden Fensterbretter sind abgeschlagen und nun kann die Dämmung auch hier angebracht werden. Der Lärm hält sich in Grenzen, "unsere " Bauarbeiter verschieben lärmende Tätigkeiten auf die Nachmittage. Hut ab!!