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Das aktuelle Schuljahr 2020 / 2021

Weihnachten kann kommen - die schüler der klasse 3/4 haben sehr fleißIG WEIHNACHTSLieDER AUF DEM KEYBOARD GEÜBT - FROHE UND GESUNDE WEIHNACHTSTAGE ALLEN LESERN UNSERER HOMEPAGE


„Krabat“ – eine Herbstgeschichte - ein fächerübreifenden Unterrichtsprojekt der Klasse 5/6

 „Gestalte den Einband deines Lesetagebuches so, dass du Lust auf die Arbeit mit selbigem hast!“ – diese erste Aufgabe stand dem einführenden Arbeitsplan zur Unterrichtseinheit „Krabat“ Anfang September 2020 voran. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5/6 nahmen ihre Hausaufgabe erstaunlich ernst und übertrafen sich in Materialauswahl und kreativen Gestaltungsideen selbst. Es waren heftgewordene Kunstwerke, welche mit den geforderten 30 leeren Doppelseiten auf Inhalt in Schrift und Bild warteten.

Gemeinsam begannen wir, uns Kapitel für Kapitel lesend durch das Buch zu arbeiten. Jedem Kapitel wurde eine Doppelseite gewidmet. Neben inhaltsbezogener Zusammenfassung, Lückentext oder Rätsel enthielten die Seiten zusehens kleine grafische Kostbarkeiten. Die Schülerinnen und Schüler steckten sich gegenseitig an in ihrem kreativen Eifer und nahmen auch so manches Familienmitglied mit auf eine gestalterische Reise. Vielen Dank für diese tatkräftige Unterstützung! Nach einer kurzen Phase des gemeinsamen Lesens stellten jeweils  zwei Schüler ein selbst gewähltes Kapitel vor. Ergänzend erarbeiteten sie ein Handout für ihre Mitschüler. Auch hier war es eine reine Freude zu sehen, wie die Lust am Gestalten mit der Freude am Experimentieren einherging.


So wurden Seiten gerissen, Schrift verwischt, Papiere angekokelt – herrlich!Ein Test Ende September erfasste neben inhaltlicher Sicherheit auch Rechtschreib- und Grammatikkenntnisse. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen.

Inhaltlich hätten wir das Kapitel „Krabat“ Mitte Oktober schließen können. Wir hatten uns dem Text auf vielfältige Art und Weise genähert, dem „Dritten Jahr“ mit Hilfe des Hörbuches, zu welchem es Höraufgaben zu bearbeiten gab.


Abschließend luden uns Wiebke Volksdorf und Karl Huck zur Filmvorführung des Filmes aus dem Jahre 2008 ein. Die Kinder waren beeindruckt, fanden manche Stellen gruselig, vermissten wiederum andere. Karl Huck sprach von der Kunst, ein Werk, in diesem Fall das Buch, in eine andere Darstellungsform zu heben. Von der Kunst, ein eigenständiges Werk zu schaffen. Und spätestens an diesem Freitagnachmittag, in der phantastischen Welt des Homunkulus reifte der Gedanke, ein eigenes Werk zu schaffen – ein Theaterstück. Ein paar Tage später, das Wochenende bot Zeit, darüber zu schlafen, stimmten alle Kinder für das gemeinsame Unterfangen; „Krabat“ - ein Schattentheater. Selbst etwas erschlagen ob der Fülle der anstehenden Aufgaben, umrissen wir einen straffen Plan. Alle Kinder positionierten sich klar mit Erwartungen und Vorbehalten. Den für mich sehr beruhigenden Gedanken formulierte Paul Schnorrenberg: „Ich glaube nicht, dass wir es im Unterricht schaffen können. Aber dann treffen wir uns eben am Nachmittag.“ Diese Haltung ist bei Schülern und Schülerinnen einer Klasse 5/6 wahrlich nicht selbstverständlich. Aber sie erfreut und bestärkt ungemein.

Nun ging es Schlag auf Schlag; der Text wurde so umformuliert, dass alle Schülerinnen und Schüler eine Sprechrolle bekamen, es entstand ein Skript, welches ein-, zwei-, dreimal geändert wurde, die Mädchen und Jungen bewarben sich unter Einhaltung aller Formmerkmale des Briefes um eine Rolle im Stück, für den Bau der Requisiten wurde der AWT- Lehrer begeistert und der Kunstunterricht genutzt. Es war erstaunlich zu sehen, wie geschickt im Werkraum mit Maschinen hantiert wurde, wie selbstverständlich Zusatzaufgaben übernommen wurden, wie einige Kinder besondere Fähigkeiten erwarben und weitergaben. Großartig war es zu sehen, wie jede Schattenspielfigur des Stückes schon äußerlich eine ganz eigne Charakteristik besaß. Ziel aller Arbeit war die geplante Premiere zum Vorlesetag am 20.11.2020 im Homunkulus. Und so, wie Paul es vorausgesagt hatte trafen wir uns auch am Nachmittag zum Proben. Dominosteine, Zimtsterne und Lebkuchen überzeugten zum Glück auch die noch unentschlossenen Schauspieler.

Im Zuge der immer intensiveren Auseinandersetzung mit „Krabat“ schrieben die Kinder Briefe an die Darsteller einiger Hauptrollen des Filmes. Sie luden die Schauspieler zur Premiere ein.

Doch Corona fraß sich durch alle Bundesländer bis zu uns in den Norden...

Um den Schülerinnen und Schülern dennoch einen Erfolg zu ermöglichen und die Arbeit zu einem dokumentierten Ende zu bringen, konnten wir mit der Inselfotografin Susanne Schwarz und dem Inselfilmemacher Claas Leschner zwei Fachleute gewinnen, welche Premierenfeeling und die damit verbundene Aufregung im größten Raum der Schule garantierten. Pünktlich zum ursprünglichen Auftrittstermin im Homunkulus zitterten die Schülerinnen und Schüler im ehemaligen Sportraum ihr Lampenfieber weg, legten letzte Hand an die Requisiten hinter dem Stoffschirm, sprachen Textpassagen…

„Und bitte!“ – vierzig Minuten Aufführung für ein kleines Publikum, bestehend aus Susanne und Jochen Storbeck.

Danach hatten wir glückliche Kinder, ein wohlverdientes Wochenende ganz ohne Textproben und einen sehr emsigen Claas Leschner, der bereits am Montag zwei CDs mit den Aufnahmen in die Schule sandte. Vielen herzlichen Dank dafür!

Die darauf folgende Kunststunde wurde sehr lustig; wir schauten gemeinsam die Filmaufnahmen an. Dabei blieb kein Auge trocken und wir wissen – es gibt noch ein wenig zu tun, bis zur Premiere im Homunkulus. Irgendwann. 2021.

 Wir danken von Herzen für die Unterstützung:

W. Volksdorf und K. Huck (für die stete Bereitschaft, ihr Theater für uns zu öffnen)

C. Leschner (für seinen Einsatz hinter der Kamera)

S. Schwarz (für die Profifotos eines wieder einmal neuen Projektes)

J. Ackermann (für die Hilfe beim Bau der Requisiten)

Text - G. Günther

Höhepunkte sind gerade in Zeiten der vielen Coronabedingten einschränkungen besonders wichtig - unsere grundschule gewährt einen Blick hinter die Kulissen


Zuckerfreier Mittwoch

An unserem zuckerfreien und gesunden Mittwoch wechseln sich die Eltern sowie Frau Kruspe und Frau Storbeck mit 'Obst- und Gemüsespenden' für die Klasse 1/2 ab. Die Schüler und Schülerinnen freuen sich sehr auf die gesunde Frühstückspause am Mittwoch und essen alle aus voller Begeisterung Obst und Gemüse.

Ein großer Dank geht hier an die Eltern, die verlässlich mitmachen, unsere Idee unterstützen und sich abwechseln.

Basteln in der Vorweihnachtszeit

Gerade in der jetzigen Zeit, die von Unruhe, Veränderungen und auch einiger Sorge gekennzeichnet ist, ist es für unsere Schüler und Schülerinnen besonders wichtig, an den schönen Dingen festzuhalten und ein Stück Normalität zu spüren. Die weihnachtliche Vorfreude, weihnachtliche Rituale wie das gemeinsame Schmücken, Werkeln, Überraschen, Beschenken brachten uns viel weihnachtliche Magie und Lebensfreude an den Lern- und Lebensort Schule.



Jahresrückblick

Zum Abschluss des Jahres hat sich die Klasse 1/2 viele schöne Momente dieses Halbjahres in Erinnerung gerufen, die Spaß und Freude am Lernen bereiteten. Besonders der Spätsommer brachte uns neben vielen Sonnenstrahlen ein großes Gemeinschaftsgefühl, was uns beflügelte und wachsen ließ. Besonders einprägsam für mich und die SchülerInnen waren dabei unsere Entdeckerreisen in die blühende Heide, zum Hiddenseer Bienenvolk sowie unser Kartoffelprojekt und unsere Strandwanderungen. Dafür bin ich als Klassenlehrerin sehr dankbar und sehr glücklich ganz besonders über diese tolle Klasse.


Spielen macht Schule

Wer spielt, lernt leichter – auch in der Schule. Deshalb haben das ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen und der Verein Mehr Zeit für Kinder im Jahr 2007 die Initiative „Spielen macht Schule“ gegründet. Grundschulen können sich jedes Jahr um die kostenlose Ausstattung für ein Spielezimmer bewerben. Die Initiative finden Sie hier

Das haben wir gemacht und...                 Spiele gewonnen.

Wir aus der Klasse 1/2 testeten unsere neuen Spiele, die wir erst kürzlich als Schule gewannen. Die Schüler und Schülerinnen hatten sehr viel Spaß.


GELESEN WIRD TROTZDEM UND ES MACHT SPASS - Bundesweiter Vorlesetag 20.11.2020

Caroline und Ole siegen beim Vorlesewettbewerb

Anlässlich des Vorlesetags haben die Klassen 7/8 und 9/10 in einem Turnier ihre Vorlesechampions gesucht und gefunden. Das Klassenturnier der 7/8 entschied Caroline knapp, aber verdient für sich. Sie verwies Lasse auf den zweiten und Luise und Max auf den geteilten dritten Platz.

Die Schülerinnen und Schüler rezitierten Textstellen aus dem Werk „Rubinrot- Liebe geht durch alle Zeiten“ von Kerstin Gier.

Genauso hochklassig ging es im Turnier unserer Großen zu. Ole konnte sich den Titel sichern und setzte sich im Finale gegen Johannes und Lea Marie durch.  

Die Klasse 9/10 las Textstellen aus den im Unterricht gelesenen Romanen. Zentrale Passagen aus Manja Präkels „Als ich mit Hitler Schnapskirchen aß“ rezitierte die linke Turnierhälfte. Aus Nadine Erdmanns „Cyberworld 1.0. Mind Ripper“ las die rechte Turnierhälfte vor.

Auch unsere Grundschüler lieben ihre Bücher

Trotz der Corona bedingten Einschränkungen erlebte die Grundschule einen spannenden, informativen und bücherreichen Vorlesetag. In den Klassenstufen 1-4 wurden von den Schülern und Schülerinnen in den ersten Unterrichtsstunden Bücher vorgestellt, welche kunterbunt, fantasievoll, informativ, spannend und einladend waren. Die einzelnen Buchvorträge wurden durch das wertschätzende und konstruktive Feedback der MitschülerInnen abgerundet.

Als Highlight des Tages besuchten die Klassenstufen 1/2 sowie 3/4 Herrn Storbeck, der auf der Petrine las. Dabei lernten wir literarische Figuren wie "Zackarina" und den "SeeräuberMoses" kennen. Die gemütliche Atmosphäre sowie die Vorlesekunst von Jochen Storbeck zogen uns in den Bann der Bücherwelten.


„Der alte Schulhof ist der schönste Platz, den´s für mich gibt …“

den Song hören

DAS SchulhofMitbauProjekt

Ein Mitmachworkshop ist eine großartige Sache. Auch wenn zu Beginn nicht klar ist, wohin die Reise geht, hat der gesamte Prozess eine unglaubliche Dynamik. Wir starten unseren Mitmachworkshop "Schulhofneugestalteung" direkt dort wo Schulhof passiert. Die Einführung durch Herrn Kai Meyer der Firma „Wildholz-Spielgeräte“ hat die zu beplanende Fläche im Blick und zeigt den Schülerinnen und Schülern in welchen Dimensionen sie ihrer Fantasie freien Lauf, ihre Gedanken fokussieren und praktisch ein Modell entwerfen können. 

Im Anschluss werden die Materialien und die Arbeitsweise in Kleingruppen vorgestellt und schon kann es losgehen. Zaghaft entstehen erste Skizzen und Zeichnungen auf A3 Papier. Eher unsicher wird der Bleistift geführt, wird radiert, gemessen und diskutiert. Die ausgelegten Broschüren zu Spielgeräten geben Impulse, geben der Gedankenreise einen Schub. In der Klasse 3/4 wird  bereits mit Modellbausteinen aus dem klasseneigenen Baukasten probiert, während die Schülerinnen und Schüler der Sek I noch über die Höhe und Größe von Plattformen, Hängebrücken und Schaukeln verhandeln. Ehe wir uns versehen sind zwei Unterrichtsstunden um. Als Beobachter kann man den Eindruck bekommen, dass es nicht so richtig losgeht.




Und dann hat der Erste Weiden- und Lindenzweige in der Hand, schneidet zu, baut eine Leiter. Animiert durch den Nachbarn werden Arbeitsschritte geteilt, Detailelemente gefertigt und erste Pfosten und Ständerwerk auf die maßstabsgerechten Hartfaserplatten geklebt.  Und plötzlich springt ein Funke über, von Kind zu Kind, von Tisch zu Tisch. Da wird geschnitten, geknotet, beim Nachbar geluschert. Energie liegt in der Luft und die Begeisterung über das Erschaffene, das Lob der Mitschüler und die bewundernden Kommentare der Besucher und Lehrer spornen an, noch kreativer und detailreicher zu arbeiten.

Zwischenzeitlich ist Besuch vor Ort. Ein Mitglied der Gemeindevertretung lässt sich die Idee und den Prozess erklären. Die Schulelternsprecherin macht während der Abschlusspräsentation ihre Aufwartung. Und so verbreitet sich eine wunderbare Idee über die Schule hinaus.

Am Ende steht die Präsentation der insgesamt neun Einzelmodelle. Jedes erhält durch die Workshopteilnehmer seine Wertschätzung und den gebührenden Applaus. Als Ausblick bleibt die Vorfreude auf das durch die Firma „Wildholz-Spielgeräte“ zugesagte maßstabsgerechte Modell. Es wird die Quintessenz aller Modelle vereinen und als Vorschlag an die Schule zurückkommen. Irgendwann im Dezember. Und dann ...?

Ja, diese Frage bleibt zu diskutieren. Ist der Planungsraum wirklich der beste Platz für die beginnende Neugestaltung, was wird mit den anderen Flächen, die unser Schulhof zur Gestaltung anbietet? Wer wird das Projekt weiter unterstützen, wie können wir das finanzieren?

Fragen die wir gemeinsam mit dem Schulträger, den Gemeindevertretern, dem Förderverein und den Eltern besprechen werden. Schön wäre es, so viel wie möglich Partner dazu ins Boot zu bekommen. Wir laden ein, zum "Mittendrin-Sein".

Vielen Dank an Kai Meyer von der Firma "Wildholz-Spielgeräte", den Schulförderverein, der diesen Workshop finanziell gestützt hat und an die Interessierten, die uns im Prozess der Schulhofneugestaltung unterstützen.

Betriebsbesichtigung mit Folgen

In der aktuellen Situation ist es nicht ganz einfach, praxisnahe und partnerorientierte Berufsorientierung zu betreiben. Dank der Wirtschaftsakademie Nord und dem engagierten Einsatz von Herrn Stamer konnten die Schülerinnen und Schüler unserer Schule am 22. Oktober ihren Tag der Betriebsbesichtigungen durchführen.

Gut vorbereitet, mit einem Fragenkatalog und guter Laune ausgestattet, starteten wir am 22. Oktober um 8:30 Uhr von Schaprode aus nach Stralsund. Die Aufteilung in zwei Lerngruppen ermöglichte es uns, im Brillenhaus Stralsund sowie in der Stralsunder Braumanufaktur „Störtebeker“ an Führungen teilzunehmen und praxisnahe Einblicke zu erhalten.
Die Schülerinnen und Schüler wurde u.a. professionell und fachkundig zum Arbeitsfeld des Optikers eingewiesen und konnten eigene Test an den Geräten im Brillenhaus durchführen.

Luise: „Ich fand es gut, dass wir die Geräte ausprobieren konnten. Es war auch interessant, dass es so viele verschiedene gibt."

Lucia: „Es hat sehr viel Spaß gemacht. Besonders das Brillenhaus war sehr spannend. Es war interessant zu sehen, wie fortschrittlich die Technik, z.B. das Augenmessgerät, ist.“

Die Führung in der Braumanufaktur erfolgte unter strengen Hygieneauflagen. Für alle überraschend war die Tatsache, dass hier in über zehn unterschiedlichen Berufen von der Gastronomie bis hin zum Maschienenführer ausgebildet wird.

Take off - Betriebsbesichtigung


Lisa: „Ich fand es in der Brauerei sehr spannend, da alles mit Technik betrieben wurde! Sie schaffen viele Arbeitsplätze in mehreren Bereichen!“

 

Caroline: „Es war zu einer Seite interessant zu sehen, wie es in einer Brauerei aussieht und wie viel Berufe im dem Fall in der Störtebeker Brauerei auszuüben sind.“ Allerdings war es sehr schade, dass wir das Abfüllen nicht beobachten konnten, da zur Zeit unseres Aufenthaltes kein Abfüllvorgang geplant war.

Braumanufaktur Stralsund


Nach dem Mittagessen fuhren beide Gruppen gemeinsam zum Landwirtschaftsbetrieb Aurel Hagen nach Wendorf. Hier beeindruckten vor allen die riesigen landwirtschaftlichen Maschinen und die Tatsache, wie vielfältig sich die Arbeit in der Landwirtschaft gestaltetet. Ebenso beeindruckend ist der Einsatz hochmoderner Computer- und Satellitentechnik bei der Arbeit auf den Feldern. Die Ausführungen des Landwirts waren sehr umfangreich und spannend.

Matts: „Der Tag der Berufsorientierung am 22.10.2020 hat mir gut gefallen. Besonders der Besuch des landwirtschaftlichen Betriebes und die Maschinen in der Brauerei. Ganz besonders gut fand ich den Traktor Xerion 3800 und 500. Ich fand es gut, dass wir in seinen Traktor „Axion“ einsteigen durften.

Am Ende dieses erlebnisreichen Tages brachte die Rückreise nach Hiddensee noch einen Aufreger. Just in dem Moment, in welchem wir mit dem Auto im Hafen von Schaprode ankamen, machte die Fähre nach Neuendorf und Kloster die Leinen los und fuhr tatsächlich ohne uns ab. Sehr verwirrt bestiegen alle die Fähre nach Vitte, nicht wissend, wie die Kinder aus Neuendorf von dort aus nach Hause kommen sollten.

Agrarbetrieb Aurel Hagen in Wendorf


Dank des Einsatzes einer beherzten Mutter jedoch machte die Neuendorfer Fähre noch einmal kehrt und holte alle Neuendorfer und Klosteraner Kinder ab.

Vielen Dank allen Beteiligten für diesen gelungenen und spannenden Tag der Berufsorientierung.

Ein Leserbrief erreichte uns

Lieber junge Künstler bzw. liebe junge Künstlerin der Schule Hiddensee,

Deine Kachel ziert seit Ende August meine Küche in Leipzig.  Ich habe sie diesen Sommer im Gerhart- Hauptmann-Haus gekauft. Als großer Hiddensee-Fan, komme mit der Familie seit Mitte der 1980-er Jahre nach Vitte, fand ich die Idee prima. Und das damit verbundene soziale Engagement auch.
Jetzt habe ich, dank Dir, meine Lieblingsinsel immer im Blick!
Danke, Danke, Danke und alles Gute für Dich und die anderen Schüler. M. P.


(Anm.: Unsere Schüler bemalten in den vergangenen 2 Jahren schon über 50 Fliesen, die am genannten Ort erworben werden können. Den Erlös spenden wir zu 100% an die Jose-Carreras-Leukämiestiftung.)

An apple a day, keeps the docter away.

Wer täglich seinen Apfel isst, hat noch nie den Doktor vermisst.

In der Klasse 3/4 ging es heute rund um den Apfel. Dem Thema entsprechend bearbeiteten die Schüler Schreib- und Leseaufgaben.

Auch im Kunstunterricht stand der Apfel im Mittelpunkt.

Als besondere Leckerei gab es selbstgemachte Apfel-Schokolollys.

Ein schöner Schulstart nach den Herbstferien !

 


Holz wird wieder lebendig

Mit Schleifpapier, verschiedenen Stechbeiteln, Farbe, Kreativität, gepaart mit Kraft und Ausdauer lässt sich aus Holzplatten ein fröhliches Bienenleben gestalten. 

Matti, Samuel, Julina, Paul, Dorian, Leon, Sophia, Julia und Lisa machten sich anfangs mit Skepsis an diese Aufgabe. Nach ersten Entwürfen und der Vorbereitung des Holzes ging es an einem Nachmittag auch in die Heide zu echten Bienenvölkern. Herr Dr. Kallius, langjährig die Imkerei als Hobby pflegend, lies die jungen Künstler am Bienenleben teilhaben und gab ihnen die Möglichkeit, sie bei ihrer bienenfleißigen Arbeit zu beobachten. So flossen weitere Inspirationen in ihre Arbeiten ein. Die fröhlichen und bunten Farben hauchten den Reliefarbeiten abschließend eine frische Lebendigkeit ein. Vielen Dank an den Künstler Jo Harbort, der immer wieder unseren Schülern ein ganz besonderes Kunsterlebnis verschafft und dem BKK sowie dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Eigentlich sollte Ende Mai das Projekt „Künstler für Schüler“ bereits an Fahrt aufnehmen. Die Pandemie hat auch dies wie viele andere Ideen verhindert. Doch wie heißt es so schön: „Verschoben ist nicht aufgehoben.“ Nach arbeitsreichen Nachmittagen Mitte August können die 9 Teilnehmer jetzt stolz ihre Ergebnisse präsentieren.

(Das landesweite Projekt Künstler für Schüler des Kulturwerkes des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK bringt Kunst und Schulen in Mecklenburg-Vorpommern zusammen. In Kooperation von Bildenden Künstler*innen und Schulen werden jährlich 50 kreative Workshops für die Schüler*innen unseres Landes angeboten. Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes MV im Rahmen der Initiative „Kultur gegen Gewalt“ unter Schirmherrschaft von Ministerin Bettina Martin.)

Saisonstart 2020 - Fußball AG wieder möglich

Am 14. September war es endlich so weit. Arbeitsgemeinschaften sind im Schulbetrieb wieder möglich und die Coaches Alex und Mario wollten keine Zeit vergeuden und nahmen das Fußballtraining der Hiddenseer Wölfe wieder auf.
Mit lautem Wolfsgeheul und reichlich Ehrgeiz ließen es die Jungen der AG auch gleich wieder richtig krachen. Da wurde gedibbelt, gepasst, getackled und viel gejubelt beim ersten Training. Die Corona-zeuit war spielen auch unter freiem Himmel nicht ,möglich.



Um so mehr hängten sich die Spieler rein, um sich malwieder im Zweikampf zu messen und als Teams gegeneinander zu spielen. Mario und Alex hatten dann auch zum ersten Training gleich eine Überraschun parat:
Es gab Spielercaps mit dem Logo der Hiddenseer Wölfe drauf. Die Freude war groß, zumal dieses Ereignis gleich mit dem "Saisonauftakt-Grillen" verbunden wurde.

Danke an die Sponsoren der Caps und an das Trainerduo Mario und Alexander.

Literarische Auszeichnungen für Sophia, Beeke und Paul

Beim diesjährigen Literaturwettbewerb des Gerhart-Hauptmann-Hauses wurden drei unserer SchülerInnen ausgezeichnet. Den dritten Platz des Kurzgeschichtenwettbewerbs teilten sich Sophia und Paul aus der Klasse 6. Sophias Kurzgeschichte “Das verwunschene Buch“ weist uns darauf hin, dass wir nicht voreilig unseren Emotionen nachgeben sollten. Pauls Geschichte befasst sich mit der zu Unrecht unterschätzten Jugend.

Einen Sonderpreis der Jury gewann Beeke mit ihrer Erzählung “Bullet tot he heart“. Die Dynamik der Dialoge in Beekes Geschichte überzeugte die Jury so sehr, dass sie einen Sonderpreis dafür auslobten.

Neu in Klasse 1 - wieder zwei ABC-Schützen an Bord

Bereits vor Beginn des neuen Schuljahres betraten die jüngsten und kleinsten Gäste erstmals in ihrem Leben das Schulgebäude an der Regionalen Schule auf Hiddensee. Am 01. August, ungewöhnlich früh, fand in diesem Jahr die Einschulung unserer beiden neuen Erstklässler statt. Im kleinen Kreis und unter sonnigem Himmel versammelten sich die Gäste der beiden Abc-Schützen vor dem Haupteingang unserer Schule.
Dieser war aufwändig geschmückt und als Theaterkulisse gestaltet. Gezeigt wurde das Stück „Ernst des Lebens“. Die Komödie, dargestellt von Schülerinnen und Schülern der zweiten bis fünften Klasse, sorgte für einen heiteren und kurzweiligen Schulstart: Eine Erstklässlerin wird von ihren Geschwistern, Eltern und Großeltern vor dem Ernst des Lebens gewarnt, der mit dem Schuleintritt auf sie zukommen wird.

Derart verunsichert trifft das Schulkind dann tatsächlich ihren neuen Mitschüler „Ernst“. Dieser stellt sich als klug, witzig und nett heraus und ist somit ganz das Gegenteil dessen, was sie befürchtet hatte. Damit ist Ernst der „beste Ernst des Lebens“, der ihr in der Schule begegnen konnte.

Einschulung 2020


Die anfängliche Anspannung der beiden Kleinsten in unserer Schulgemeinschaft wich spürbar im Laufe der Darstellung. Die Schulleiterin und die Klassenlehrerin fanden aufmunternde Worte und so wurde feierlich die Aufnahme in die auf Hiddensee übliche Doppeljahrgangsstufe 1/2 zelebriert.

Der anschließende erste Besuch des festlich geschmückten Klassenraumes ließen die beiden je eine Schultüte finden. Die sichtbar stolzen Eltern hatten Gewissheit ihre Kinder ab Montag zum Schulbeginn in gute Hände zu geben.

Wir wünschen an dieser Stelle allen Schülerinnen und Schülern der Regionalen Schule Hiddensee einen gelungenen und erfolgreichen Schulbeginn.