Schuljahr 2020 / 2021

EINE Kollegin GEHT - VIELEN DANK FÜR SIEBEN JAHRE UND DEINE INTENSIVE ARBEIT MIT UNSEREN GRUNDSCHÜLERN

 


  ......    Wenn die Frau Gransow nicht wär,

wär`n die Fenster ganz schön leer und

die Schule hätte keine Deko mehr. ....


Dies ist ein Teil der Refrains eines, extra für den Abschied unserer Grundschullehrerin Frau Gransow, umgedichteten Liedes. Die Klassenlehrerin der 1/2 hatte einen Liedtext liebevoll und sehr passend umgeschrieben.  Damit eröffnete die Klasse 1/2 auch das kleine Abschiedsprogramm auf dem Schulhof. Gereimtes der Schüler der Klasse 5/6 und ein Rap der Schüler der Klassen 3 – 6, natürlich auch umgedichtet zum Lied „Herr Ribbeck, Herr Ribbeck im Havelland“ sowie ein Gedicht, vorgetragen von Schülern der 8. Klasse rundeten das Programm ab. Zum Schluss gab`s noch Geschenke und von jedem Schüler eine Blume. 

Natürlich war alles sehr emotional und da flossen natürlich auch einige Tränen. Doch das gehört dazu.

Wir danken Frau Gransow für die 7 Jahre als einfühlsame, liebevolle Lehrerin an unserer Schule und wünschen ihr alles, alles Gute.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen. Der Weg auf die Insel und zu uns ist ihr ja bestens bekannt. 



Laufen für einen guten Zweck FAHRRÄDER FÜR BILDUNG

 Vor den Sommerferien findet regelmäßig unser Spendenlauf „Lauf gegen Hunger“ statt. Dieses Jahr allerdings sind wir auf das Projekt „World Bicylce Relief“ aufmerksam geworden. So liefen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5-9 in diesem Jahr für Fahrräder in Entwicklungsländern, denn meist scheitert Bildung dort oftmals an der fehlenden Mobilität. Sponsoren waren die Lehrerinnen und Lehrer. Am Ende wurden 3 Fahrräder erlaufen. Vielen Dank euch allen für euren sportlichen Einsatz bei hochsommerlichen Temperaturen. 

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HIDDENSEER SCHÜLER STELLEN AUS

 LEBEN BRAUCHT FARBE

Die erste Planungsphase für unsere diesjährige Ausstellung lag mitten in der 2. Welle der Pandemie mit Distanzunterricht, Abstandsregeln und vielen weiteren Einschränkungen. Schulische Höhepunkte, so wichtig für die Identifikation der Schüler mit ihrer Schule, mussten ausfallen hier wie überall.

Farbe schafft Frohsinn und gute Laune, also brauchen wir ganz viel Farbe.  

Damit war auch der Titel für unsere diesjährige Ausstellung geboren.

Die Ideen kamen dann sehr schnell.

Die Schüler der Klasse 3/4 singen mit ihren bunt bemalten Holzscheiben, ihr Glücklichsein in die Welt.

Hölzer sind nicht nur zum Bauen da, zeigen die Schüler der Klasse 5/6.

Bunt und fantasievoll bemalt und auf eine ganz besondere Art angeordnet, werden sie, zu sich in die Höhe schwingenden Drachen, traumhaften Wolkenschlössern, Leuchttürmen und vielem mehr. So manches Objekt schmiegt sich an einen der alten Bäume und ist gar nicht so leicht zu entdecken.

Kombiniert werden könnten diese farbigen Ideen gut mit fast auf dem Boden stehenden Objekten. Also entwickelten die Schüler der Klasse 7/8 sehr vielfältige Ideen für farbige Plastiken. Die Umsetzung war eine Herausforderung für alle, vor allem für den Brennofen. Er stieß mit den Maßen der Objekte mächtig an seine Grenzen.

Doch was ist unser größter Wunsch?

Ein Ende der Pandemie und eine Rückkehr in die fast vergessene Normalität für uns alle, ganz besonders für unsere jungen Heranwachsenden.

Die Schüler der Klasse 9 lassen ihre Wünsche im Wind flattern, damit sie möglichst bald in Erfüllung gehen.

Besuchen Sie unsere  Ausstellung im Garten des Gerhart-Hauptmann-Hauses. Wir freuen uns auf Ihr Feedback im Gästebuch. Es liegt auf dem Tresen.

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Mit der Kraft der Sonne gestalten

Die letzte Schulwoche war bunt und sommerlich. So haben wir die sommerlichen Sonnentage genutzt und die Gesetze der Optik praktisch ausprobiert. Am Montag wurde die Klasse 5/6 so auf eine ganz neue Art kreativ. Mit Hilfe von Lupen sind auf kleine Holzbretter Namen und Zeichen eingebrannt worden. Am Donnerstag durfte dann auch die Klasse 7/8 auf diese Art noch einmal künstlerisch tätig werden. Mit ein wenig Übung, einer ruhigen Hand und natürlich Geduld entstanden tolle Kunstwerke.

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 Die vorletzte Schulwoche hatte es in sich      Prüfungen – Projekte – Berufspraktika für die Großen

4 Kollegen, drei Klassen und dann noch mündliche Prüfungen, das war schon eine organisatorische Herausforderung für unsere kleine Schule.

Doch dank der Unterstützung von Betrieben auf der Insel, von Künstlern und Kulturschaffenden, von der Wassersportschule Surf und Segeln und dank des Engagements aller Kollegen und unserer Sekretärin, war alles zu schaffen. Ach und nicht zu vergessen: auch “Klärchen” zeigte sich von ihrer besten Seite und bescherte mit Sonne und warmen Temperaturen optimale Bedingungen.

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Pandemiebedingt mussten viele Vorhaben auf Eis gelegt werden, doch nach den Lockerungen ab Anfang Juni konnten wir auch außerunterrichtlich wieder durchstarten. Die Foto-Ag und der im Rahmen des Sportunterrichts stattfindende fakultative Kurs Segeln boten Kompaktkurse an. Gleichzeitig bot der Bildhauer Jo Harbort seinen Workshop “Lebenswelt Schule aktiv mitgestalten”  an*. Und schließlich durften auch Betriebspraktika wieder durchgeführt werden. Davon profitierten unsere Achtklässler. Letztendlich wurde es dann für die meisten Schüler eine besondere und sehr intensive vorletzte Schulwoche.

Projekt "Lebenswelt Schule aktiv mitgestalten" - nach Sägen, Schleifen, Bemalen,  Transportieren und Einschlämmen der Sitzgelegenheiten, nehmen die Künstler unser grünes Klassenzimmer als erstes selbst einmal in Besitz. Wir freuen uns über den neuen Farbtupfer auf dem Schulhof und auf den Unterricht im Freien.

*Das landesweite Projekt künstler für schüler des Kulturwerkes des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK bringt Kunst und Schulen in Mecklenburg-Vorpommern zusammen. In Kooperation von Bildenden Künstler*innen und Schulen werden jährlich 50 kreative Workshops für die Schüler*innen unseres Landes angeboten. Jo Harbort hatte mit seiner Projektidee die Jury überzeugen können.


Die Schüler der Foto-Ag** hatten einen aufregenden Tag. Zuerst bekamen sie ein seltenes Naturschauspiel vor die Linse, die partielle Sonnenfinsternis am 10. Juni. Frau Schluck, Physiklehrerin, hatte extra ihr Teleskop auf dem Schulhof aufgebaut. Doch der Hauptteil des Tages war dem neuen Fotoprojekt “Ich bin ein Inselkind” gewidmet. Nach kurzer Einführung durch Frau Günther übernahm Fotografenmeisterin und Projektleiterin Susanne Schwarz die jungen Fotografen. Der Tag war herrlich, die Kreativität der Schüler unbeschreiblich und die ersten Ergebnisse beeindruckend. 

**Die Foto-Ag wird in diesem Jahr gefördert durch das Bundesprogramm “Kultur macht stark”, welches Projekte von Kulturschaffenden mit Kindern und Jugendlichen unterstützt.



Strahlende Gesichter - da kann der Praxistag im nächsten Schuljahr kommen

Neele besuchte mit ihrer Lehrerin Ina Kruspe das Cafe Bach in Kloster, um sich vorzustellen und die Chefin Antje Bach und ihre Mitarbeiterinnen kennen zu lernen. Im September/Oktober wird Neele einmal wöchentlich für einige Stunden in die Arbeits- und Organisationsprozesse hineinschnuppern dürfen und zunehmend eigenständig kleinere Aufgaben übernehmen. Auch andere Firmen und Institutionen der Insel haben sich bereit erklärt, das Experiment "Praxistag" zu unterstützen. So soll das neue Format Neele und anderen Schülern die Möglichkeit bieten, sich in verschiedenen Berufen auszuprobieren und ihnen so die Berufswahl zu erleichtern. Und noch etwas: Sie werden ganz bestimmt an diesen neuen, etwas außerhalb von Schule gestellten Aufgaben wachsen.

Ein ganz großes Dankeschön an alle Ideengeber und Unterstützer.

Känguru-Wettbewerb 2021

Auch in diesem Jahr wurden wieder große Sprünge beim Känguru-Wettbewerb der Mathematik gemacht. Tapfer knobelten SchülerInnen von Klasse 4 bis Klasse 10 und erreichten tolle Ergebnisse. Für alle gab es wie immer eine Urkunde sowie einen Preis, der in diesem Jahr aus einer Knobelschlange besteht. Das Känguru-T-Shirt für den weitesten Sprung ging an Ivo (Klasse 9). Außerdem durften wir zwei Preisträger küren:

Juri  (Klasse 5) -  2. Platz

Matti (Klasse 6) - 3. Platz.

Herzlichen Glückwunsch allen 

TeilnehmerInnen und viel Spaß beim Lösen der Knobelschlange.

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Wie würde der große Künstler Friedensreich Hundertwasser unseren Schulhof gestalten?

So kreativ wie unsere Schüler der Klasse 9/10?

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Wie arbeitet man im Kunstunterricht, wenn ein Teil der jahrgangsübergreifenden Klasse im Präsenzunterricht ist, die anderen nur aus der häuslichen Distanz dabei sein können?

Für die theoretische Auseinandersetzung mit dem Künstler war das noch kein Problem. Aber ganz besonders in den musischen Fächern sollte sich an jeden Theorieteil unbedingt eine umfassende praktische Aufgabe anschließen. Da bot sich, nachdem 2018 unsere Schulgebäude von außen saniert wurden, eine neue kreative Gestaltung des Schulhofes an. Die meisten der dann gebildeten Gruppen waren altersmäßig gemischt und damit begann dann auch die Herausforderung.

Für die gemeinsame Ideenfindung wurde sich über verschiedene Kanäle ausgetauscht, Aufgaben wurden verteilt. Auch Material musste zuhause gefunden werden. Doch Not macht bekanntlich erfinderisch und das war gut so. So manche Säule, farbenfrohe Wandflächengestaltungen, fantasievolle Kletterkombinationen mit Kugeln und Türmen und vieles mehr fanden den Weg aus dem Distanzunterricht in die Schule.  Gemeinsam konnte dann in der finalen Stunde dem gemeinsamen Projekt der allerletzte Schliff gegeben werden.

Fröhlich und einladend sind eure Schulhöfe geworden. Sie laden zum Bleiben ein. Danke.



BüchselKinder unterwegs

Die seit 2017 friedlich und durch Frau Sylvia Schluck sehr gut betreut in der Groot Partie hängenden „BüchselKinder“ mussten ihre Koffer packen. Nicht, dass es ihnen in Niendörp langweilig geworden wäre. Nein, sie folgten einer Einladung nach Leipzig. Nun hieß es also; „Alle durchzählen!“, alles einpacken, was für eine große Reise wichtig ist und dann – ab in die Tasche. Mit dieser kam das ausstellende Ehepaar Nowitzki zur feierlichen Übergabe mit Abstand und brachte Eierlikör mit. Susanne Gottschalk vom Schulförderverein, Fotografenmeisterin Susanne Schwarz und Lehrerin Grit Günther schickten die Werke mit allen guten Wünschen auf die Reise. Der vorerst größte Wunsch ist es sicherlich, die Einladung zur Vernissage trotz Corona annehmen zu können. Mit Abstand. Denn eines ist klar; jedes der Bilder könnte Geschichten erzählen, das begleitende Fotobuch ist für den interessierten Betrachter sicherlich eine Brücke zum Werk, aber wirklich lebendig werden die Geschichten erst, wenn sie von denjenigen weitergegeben werden, die dabei waren – und noch immer dafür brennen.

Gute Reise, ihr Lieben!

Grit Günther

Allerlei ums Osterei

Am 24. März kamen alle Grundschüler unserer Schule nur mit dem Rucksack zur Schule. Dabei hatten sie neben ihrem Frühstück auch ausgepustete Eier, Zwiebelschalen, Mamis ausrangierte Strümpfe und noch so einige geheimnisvollen Dinge, die für die Osterwerkstatt wichtig waren. Gleich zu Beginn des Tages wurden die Kinder in Grüppchen geteilt, die dank des Einsatzes aller in der Grundschule beschäftigten Kolleginnen sowie der Lehramtsanwärterin nur 4 – 5 Kinder umfassten. Dann ging es auch schon los. Mit dem Laufzettel ausgestattet, wuselten die Kinder in die entsprechenden Räume und begannen zu werkeln. Bei Susanne Storbeck wurden mit Hingabe und Konzentration frische Weidenzweige zu Kränzen gebunden. Diese wurden im nächsten Raum unter Anleitung von Frau Günther frühlingsfrisch geschmückt. Im Raum der Klasse 1/2 verwandelte Frau Kruspe mit den Kindern Tetrapacks in österliche Kressebeete. Vor der Küche kamen mit Hilfe von Frau Reinisch Mamis Strümpfe sowie die Zwiebelschalen beim Eierfärben mit Naturfarben zum Einsatz. Das durchaus leckere Finale bildete die kunterbunte Muffinsküche unter Anleitung von Maja Mrajca. Am Ende des Tages stiefelten einundzwanzig hochzufriedene Grundschüler mit ihren Werken gen Heimat.


Zwei Tage später waren wir mit den großen Kitakindern unter Leitung von Frau Meinhof verabredet. Und zwar zum Eiertrudeln an der Hüpfdüne. Bei strahlendem Sonnenschein, wenig Wind und fast frühlingshaften Temperaturen kullerten bunt gefärbte Eier von der Düne um den Sieg. Am Ende flogen die verbliebenen Eier um die Wette. Kein Kind ging an diesem Tag hungrig in den Hort. Und dank der wieder einmal sehr umsichtig gepackten Picknickkörbe von Tina musste auch niemand verdursten. Wir freuen uns schon jetzt aufs nächste Jahr – an der Hüpfdüne!

Grit Günther

Die Reise durch unseren Körper

Die Klasse 1/2 begab sich mit allen Sinnen auf eine Reise durch den Körper und es gab unendlich Vieles und Wundersames zu entdecken. Alles begann mit einem kleinen Steckbrief über uns selbst: Wir ermittelten unsere Haarfarbe, Größe, Augenfarbe und unser Gewicht. Weiter ging es dann zu unseren Sinnesorganen. Wir entdeckten den Geschmackssinn umami, erstellten einen eigenen Geruchstest, bestaunten den kleinsten Knochen im Ohr, erfuhren, was eine Regenbogenhaut ist, sahen uns optische Täuschungen an und genossen kalte und warme Massagen auf unserer Haut. Wusstet ihr, dass wir 206 Knochen und 500 Muskeln haben und dass ein Baby sogar 300 Knochen hat? Die Klasse 1/2 weiß es nun und ließ bei gezielten Übungen Muskelkraft spielen. Unsere Reise führte uns weiter zu den inneren Organen des Menschen. Wir wollten wissen, was passiert eigentlich im Körper, wenn wir essen, atmen und laufen und nun ja, die Schüler wollten auch wissen, was passiert eigentlich im Körper, wenn wir pupsen und was wandert in die Toilette. Norwin stellte zum Beispiel fest, dass unser Dünndarm aussieht, wie ein Gartenschlauch. Alma stellte richtig heraus, dass unsere Leber die Polizei im Körper ist. Anna wusste schon, dass unser Herz ein Muskel in der Größe einer Faust ist und Leonie erprobte, wie schwer es ist, Bissen ihres Pausenbrotes 30mal im Mund zu zerkleinern und zu kauen. Fiete erzählte uns, dass unser Gehirn wie ein Computer funktioniert, der alles im Körper steuert.

Unsere Reise endete mit dem Ergebnis, dass unser Körper ein wahres Wunderwerk und Kraftwerk ist. Parallel zu den Heimat-/Sachkundestunden begleitete uns das Buch: "Mein Körper gehört mir!" In diesem Kinderbuch wird der gesunde Umgang von Nähe und Distanz in vielen alltäglichen Situationen kindgerecht beschrieben.


Ina Kruspe



CoronaZeugnisExpress

Pünktlich zum Tag der Zeugnisausgabe am Freitag, dem 05.Februar 2021, konnten alle Schülerinnen und Schüler der Regionalen Schule Hiddensee ihr Zeugnisoriginal auch in den Händen halten. Die Grundschulkinder sowie die Großen der Klasse 5/6 befanden sich fast vollständig im Präsenzunterricht und konnten von ihren Klassenlehrerinnen die Zeugnisse entgegennehmen. Gut die Hälfte unserer Inselkinder und -jugend wurde durch einen "reitenden Boten" zu Hause aufgesucht. Begonnen in Neuendorf zog sich der Weg durch Dörpstraat, Pluderbarg und Schabernack doch länger als gedacht, so dass das letzte Zeugnis erst am frühen Nachmittag im Hochland die stolze Besitzerin finden konnte.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern wunderschöne, eisige und erholsame Ferien und danken allen, besonders auch den engagierten Eltern für die gute Zusammenarbeit in dieser besonderen Zeit.

Herzlich, das Schulteam


 







Weihnachten kann kommen - die schüler der klasse 3/4 haben sehr fleißIG WEIHNACHTSLieDER AUF DEM KEYBOARD GEÜBT - FROHE UND GESUNDE WEIHNACHTSTAGE ALLEN LESERN UNSERER HOMEPAGE


„Krabat“ – eine Herbstgeschichte - ein fächerübreifenden Unterrichtsprojekt der Klasse 5/6

 „Gestalte den Einband deines Lesetagebuches so, dass du Lust auf die Arbeit mit selbigem hast!“ – diese erste Aufgabe stand dem einführenden Arbeitsplan zur Unterrichtseinheit „Krabat“ Anfang September 2020 voran. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5/6 nahmen ihre Hausaufgabe erstaunlich ernst und übertrafen sich in Materialauswahl und kreativen Gestaltungsideen selbst. Es waren heftgewordene Kunstwerke, welche mit den geforderten 30 leeren Doppelseiten auf Inhalt in Schrift und Bild warteten.

Gemeinsam begannen wir, uns Kapitel für Kapitel lesend durch das Buch zu arbeiten. Jedem Kapitel wurde eine Doppelseite gewidmet. Neben inhaltsbezogener Zusammenfassung, Lückentext oder Rätsel enthielten die Seiten zusehens kleine grafische Kostbarkeiten. Die Schülerinnen und Schüler steckten sich gegenseitig an in ihrem kreativen Eifer und nahmen auch so manches Familienmitglied mit auf eine gestalterische Reise. Vielen Dank für diese tatkräftige Unterstützung! Nach einer kurzen Phase des gemeinsamen Lesens stellten jeweils  zwei Schüler ein selbst gewähltes Kapitel vor. Ergänzend erarbeiteten sie ein Handout für ihre Mitschüler. Auch hier war es eine reine Freude zu sehen, wie die Lust am Gestalten mit der Freude am Experimentieren einherging.


So wurden Seiten gerissen, Schrift verwischt, Papiere angekokelt – herrlich!Ein Test Ende September erfasste neben inhaltlicher Sicherheit auch Rechtschreib- und Grammatikkenntnisse. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen.

Inhaltlich hätten wir das Kapitel „Krabat“ Mitte Oktober schließen können. Wir hatten uns dem Text auf vielfältige Art und Weise genähert, dem „Dritten Jahr“ mit Hilfe des Hörbuches, zu welchem es Höraufgaben zu bearbeiten gab.


Abschließend luden uns Wiebke Volksdorf und Karl Huck zur Filmvorführung des Filmes aus dem Jahre 2008 ein. Die Kinder waren beeindruckt, fanden manche Stellen gruselig, vermissten wiederum andere. Karl Huck sprach von der Kunst, ein Werk, in diesem Fall das Buch, in eine andere Darstellungsform zu heben. Von der Kunst, ein eigenständiges Werk zu schaffen. Und spätestens an diesem Freitagnachmittag, in der phantastischen Welt des Homunkulus reifte der Gedanke, ein eigenes Werk zu schaffen – ein Theaterstück. Ein paar Tage später, das Wochenende bot Zeit, darüber zu schlafen, stimmten alle Kinder für das gemeinsame Unterfangen; „Krabat“ - ein Schattentheater. Selbst etwas erschlagen ob der Fülle der anstehenden Aufgaben, umrissen wir einen straffen Plan. Alle Kinder positionierten sich klar mit Erwartungen und Vorbehalten. Den für mich sehr beruhigenden Gedanken formulierte Paul Schnorrenberg: „Ich glaube nicht, dass wir es im Unterricht schaffen können. Aber dann treffen wir uns eben am Nachmittag.“ Diese Haltung ist bei Schülern und Schülerinnen einer Klasse 5/6 wahrlich nicht selbstverständlich. Aber sie erfreut und bestärkt ungemein.

Nun ging es Schlag auf Schlag; der Text wurde so umformuliert, dass alle Schülerinnen und Schüler eine Sprechrolle bekamen, es entstand ein Skript, welches ein-, zwei-, dreimal geändert wurde, die Mädchen und Jungen bewarben sich unter Einhaltung aller Formmerkmale des Briefes um eine Rolle im Stück, für den Bau der Requisiten wurde der AWT- Lehrer begeistert und der Kunstunterricht genutzt. Es war erstaunlich zu sehen, wie geschickt im Werkraum mit Maschinen hantiert wurde, wie selbstverständlich Zusatzaufgaben übernommen wurden, wie einige Kinder besondere Fähigkeiten erwarben und weitergaben. Großartig war es zu sehen, wie jede Schattenspielfigur des Stückes schon äußerlich eine ganz eigne Charakteristik besaß. Ziel aller Arbeit war die geplante Premiere zum Vorlesetag am 20.11.2020 im Homunkulus. Und so, wie Paul es vorausgesagt hatte trafen wir uns auch am Nachmittag zum Proben. Dominosteine, Zimtsterne und Lebkuchen überzeugten zum Glück auch die noch unentschlossenen Schauspieler.

Im Zuge der immer intensiveren Auseinandersetzung mit „Krabat“ schrieben die Kinder Briefe an die Darsteller einiger Hauptrollen des Filmes. Sie luden die Schauspieler zur Premiere ein.

Doch Corona fraß sich durch alle Bundesländer bis zu uns in den Norden...

Um den Schülerinnen und Schülern dennoch einen Erfolg zu ermöglichen und die Arbeit zu einem dokumentierten Ende zu bringen, konnten wir mit der Inselfotografin Susanne Schwarz und dem Inselfilmemacher Claas Leschner zwei Fachleute gewinnen, welche Premierenfeeling und die damit verbundene Aufregung im größten Raum der Schule garantierten. Pünktlich zum ursprünglichen Auftrittstermin im Homunkulus zitterten die Schülerinnen und Schüler im ehemaligen Sportraum ihr Lampenfieber weg, legten letzte Hand an die Requisiten hinter dem Stoffschirm, sprachen Textpassagen…

„Und bitte!“ – vierzig Minuten Aufführung für ein kleines Publikum, bestehend aus Susanne und Jochen Storbeck.

Danach hatten wir glückliche Kinder, ein wohlverdientes Wochenende ganz ohne Textproben und einen sehr emsigen Claas Leschner, der bereits am Montag zwei CDs mit den Aufnahmen in die Schule sandte. Vielen herzlichen Dank dafür!

Die darauf folgende Kunststunde wurde sehr lustig; wir schauten gemeinsam die Filmaufnahmen an. Dabei blieb kein Auge trocken und wir wissen – es gibt noch ein wenig zu tun, bis zur Premiere im Homunkulus. Irgendwann. 2021.

 Wir danken von Herzen für die Unterstützung:

W. Volksdorf und K. Huck (für die stete Bereitschaft, ihr Theater für uns zu öffnen)

C. Leschner (für seinen Einsatz hinter der Kamera)

S. Schwarz (für die Profifotos eines wieder einmal neuen Projektes)

J. Ackermann (für die Hilfe beim Bau der Requisiten)

Text - G. Günther

Höhepunkte sind gerade in Zeiten der vielen Coronabedingten einschränkungen besonders wichtig - unsere grundschule gewährt einen Blick hinter die Kulissen


Zuckerfreier Mittwoch

An unserem zuckerfreien und gesunden Mittwoch wechseln sich die Eltern sowie Frau Kruspe und Frau Storbeck mit 'Obst- und Gemüsespenden' für die Klasse 1/2 ab. Die Schüler und Schülerinnen freuen sich sehr auf die gesunde Frühstückspause am Mittwoch und essen alle aus voller Begeisterung Obst und Gemüse.

Ein großer Dank geht hier an die Eltern, die verlässlich mitmachen, unsere Idee unterstützen und sich abwechseln.

Basteln in der Vorweihnachtszeit

Gerade in der jetzigen Zeit, die von Unruhe, Veränderungen und auch einiger Sorge gekennzeichnet ist, ist es für unsere Schüler und Schülerinnen besonders wichtig, an den schönen Dingen festzuhalten und ein Stück Normalität zu spüren. Die weihnachtliche Vorfreude, weihnachtliche Rituale wie das gemeinsame Schmücken, Werkeln, Überraschen, Beschenken brachten uns viel weihnachtliche Magie und Lebensfreude an den Lern- und Lebensort Schule.

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Jahresrückblick

Zum Abschluss des Jahres hat sich die Klasse 1/2 viele schöne Momente dieses Halbjahres in Erinnerung gerufen, die Spaß und Freude am Lernen bereiteten. Besonders der Spätsommer brachte uns neben vielen Sonnenstrahlen ein großes Gemeinschaftsgefühl, was uns beflügelte und wachsen ließ. Besonders einprägsam für mich und die SchülerInnen waren dabei unsere Entdeckerreisen in die blühende Heide, zum Hiddenseer Bienenvolk sowie unser Kartoffelprojekt und unsere Strandwanderungen. Dafür bin ich als Klassenlehrerin sehr dankbar und sehr glücklich ganz besonders über diese tolle Klasse.


Spielen macht Schule

Wer spielt, lernt leichter – auch in der Schule. Deshalb haben das ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen und der Verein Mehr Zeit für Kinder im Jahr 2007 die Initiative „Spielen macht Schule“ gegründet. Grundschulen können sich jedes Jahr um die kostenlose Ausstattung für ein Spielezimmer bewerben. Die Initiative finden Sie hier

Das haben wir gemacht und...                 Spiele gewonnen.

Wir aus der Klasse 1/2 testeten unsere neuen Spiele, die wir erst kürzlich als Schule gewannen. Die Schüler und Schülerinnen hatten sehr viel Spaß.

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GELESEN WIRD TROTZDEM UND ES MACHT SPASS - Bundesweiter Vorlesetag 20.11.2020

Caroline und Ole siegen beim Vorlesewettbewerb

Anlässlich des Vorlesetags haben die Klassen 7/8 und 9/10 in einem Turnier ihre Vorlesechampions gesucht und gefunden. Das Klassenturnier der 7/8 entschied Caroline knapp, aber verdient für sich. Sie verwies Lasse auf den zweiten und Luise und Max auf den geteilten dritten Platz.

Die Schülerinnen und Schüler rezitierten Textstellen aus dem Werk „Rubinrot- Liebe geht durch alle Zeiten“ von Kerstin Gier.

Genauso hochklassig ging es im Turnier unserer Großen zu. Ole konnte sich den Titel sichern und setzte sich im Finale gegen Johannes und Lea Marie durch.  

Die Klasse 9/10 las Textstellen aus den im Unterricht gelesenen Romanen. Zentrale Passagen aus Manja Präkels „Als ich mit Hitler Schnapskirchen aß“ rezitierte die linke Turnierhälfte. Aus Nadine Erdmanns „Cyberworld 1.0. Mind Ripper“ las die rechte Turnierhälfte vor.

Auch unsere Grundschüler lieben ihre Bücher

Trotz der Corona bedingten Einschränkungen erlebte die Grundschule einen spannenden, informativen und bücherreichen Vorlesetag. In den Klassenstufen 1-4 wurden von den Schülern und Schülerinnen in den ersten Unterrichtsstunden Bücher vorgestellt, welche kunterbunt, fantasievoll, informativ, spannend und einladend waren. Die einzelnen Buchvorträge wurden durch das wertschätzende und konstruktive Feedback der MitschülerInnen abgerundet.

Als Highlight des Tages besuchten die Klassenstufen 1/2 sowie 3/4 Herrn Storbeck, der auf der Petrine las. Dabei lernten wir literarische Figuren wie "Zackarina" und den "SeeräuberMoses" kennen. Die gemütliche Atmosphäre sowie die Vorlesekunst von Jochen Storbeck zogen uns in den Bann der Bücherwelten.


„Der alte Schulhof ist der schönste Platz, den´s für mich gibt …“

den Song hören

DAS SchulhofMitbauProjekt

Ein Mitmachworkshop ist eine großartige Sache. Auch wenn zu Beginn nicht klar ist, wohin die Reise geht, hat der gesamte Prozess eine unglaubliche Dynamik. Wir starten unseren Mitmachworkshop "Schulhofneugestalteung" direkt dort wo Schulhof passiert. Die Einführung durch Herrn Kai Meyer der Firma „Wildholz-Spielgeräte“ hat die zu beplanende Fläche im Blick und zeigt den Schülerinnen und Schülern in welchen Dimensionen sie ihrer Fantasie freien Lauf, ihre Gedanken fokussieren und praktisch ein Modell entwerfen können. 

Im Anschluss werden die Materialien und die Arbeitsweise in Kleingruppen vorgestellt und schon kann es losgehen. Zaghaft entstehen erste Skizzen und Zeichnungen auf A3 Papier. Eher unsicher wird der Bleistift geführt, wird radiert, gemessen und diskutiert. Die ausgelegten Broschüren zu Spielgeräten geben Impulse, geben der Gedankenreise einen Schub. In der Klasse 3/4 wird  bereits mit Modellbausteinen aus dem klasseneigenen Baukasten probiert, während die Schülerinnen und Schüler der Sek I noch über die Höhe und Größe von Plattformen, Hängebrücken und Schaukeln verhandeln. Ehe wir uns versehen sind zwei Unterrichtsstunden um. Als Beobachter kann man den Eindruck bekommen, dass es nicht so richtig losgeht.

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Und dann hat der Erste Weiden- und Lindenzweige in der Hand, schneidet zu, baut eine Leiter. Animiert durch den Nachbarn werden Arbeitsschritte geteilt, Detailelemente gefertigt und erste Pfosten und Ständerwerk auf die maßstabsgerechten Hartfaserplatten geklebt.  Und plötzlich springt ein Funke über, von Kind zu Kind, von Tisch zu Tisch. Da wird geschnitten, geknotet, beim Nachbar geluschert. Energie liegt in der Luft und die Begeisterung über das Erschaffene, das Lob der Mitschüler und die bewundernden Kommentare der Besucher und Lehrer spornen an, noch kreativer und detailreicher zu arbeiten.

Zwischenzeitlich ist Besuch vor Ort. Ein Mitglied der Gemeindevertretung lässt sich die Idee und den Prozess erklären. Die Schulelternsprecherin macht während der Abschlusspräsentation ihre Aufwartung. Und so verbreitet sich eine wunderbare Idee über die Schule hinaus.

Am Ende steht die Präsentation der insgesamt neun Einzelmodelle. Jedes erhält durch die Workshopteilnehmer seine Wertschätzung und den gebührenden Applaus. Als Ausblick bleibt die Vorfreude auf das durch die Firma „Wildholz-Spielgeräte“ zugesagte maßstabsgerechte Modell. Es wird die Quintessenz aller Modelle vereinen und als Vorschlag an die Schule zurückkommen. Irgendwann im Dezember. Und dann ...?

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Ja, diese Frage bleibt zu diskutieren. Ist der Planungsraum wirklich der beste Platz für die beginnende Neugestaltung, was wird mit den anderen Flächen, die unser Schulhof zur Gestaltung anbietet? Wer wird das Projekt weiter unterstützen, wie können wir das finanzieren?

Fragen die wir gemeinsam mit dem Schulträger, den Gemeindevertretern, dem Förderverein und den Eltern besprechen werden. Schön wäre es, so viel wie möglich Partner dazu ins Boot zu bekommen. Wir laden ein, zum "Mittendrin-Sein".

Vielen Dank an Kai Meyer von der Firma "Wildholz-Spielgeräte", den Schulförderverein, der diesen Workshop finanziell gestützt hat und an die Interessierten, die uns im Prozess der Schulhofneugestaltung unterstützen.

Betriebsbesichtigung mit Folgen

In der aktuellen Situation ist es nicht ganz einfach, praxisnahe und partnerorientierte Berufsorientierung zu betreiben. Dank der Wirtschaftsakademie Nord und dem engagierten Einsatz von Herrn Stamer konnten die Schülerinnen und Schüler unserer Schule am 22. Oktober ihren Tag der Betriebsbesichtigungen durchführen.

Gut vorbereitet, mit einem Fragenkatalog und guter Laune ausgestattet, starteten wir am 22. Oktober um 8:30 Uhr von Schaprode aus nach Stralsund. Die Aufteilung in zwei Lerngruppen ermöglichte es uns, im Brillenhaus Stralsund sowie in der Stralsunder Braumanufaktur „Störtebeker“ an Führungen teilzunehmen und praxisnahe Einblicke zu erhalten.
Die Schülerinnen und Schüler wurde u.a. professionell und fachkundig zum Arbeitsfeld des Optikers eingewiesen und konnten eigene Test an den Geräten im Brillenhaus durchführen.

Luise: „Ich fand es gut, dass wir die Geräte ausprobieren konnten. Es war auch interessant, dass es so viele verschiedene gibt."

Lucia: „Es hat sehr viel Spaß gemacht. Besonders das Brillenhaus war sehr spannend. Es war interessant zu sehen, wie fortschrittlich die Technik, z.B. das Augenmessgerät, ist.“

Die Führung in der Braumanufaktur erfolgte unter strengen Hygieneauflagen. Für alle überraschend war die Tatsache, dass hier in über zehn unterschiedlichen Berufen von der Gastronomie bis hin zum Maschienenführer ausgebildet wird.


Lisa: „Ich fand es in der Brauerei sehr spannend, da alles mit Technik betrieben wurde! Sie schaffen viele Arbeitsplätze in mehreren Bereichen!“

 

Caroline: „Es war zu einer Seite interessant zu sehen, wie es in einer Brauerei aussieht und wie viel Berufe im dem Fall in der Störtebeker Brauerei auszuüben sind.“ Allerdings war es sehr schade, dass wir das Abfüllen nicht beobachten konnten, da zur Zeit unseres Aufenthaltes kein Abfüllvorgang geplant war.


Nach dem Mittagessen fuhren beide Gruppen gemeinsam zum Landwirtschaftsbetrieb Aurel Hagen nach Wendorf. Hier beeindruckten vor allen die riesigen landwirtschaftlichen Maschinen und die Tatsache, wie vielfältig sich die Arbeit in der Landwirtschaft gestaltetet. Ebenso beeindruckend ist der Einsatz hochmoderner Computer- und Satellitentechnik bei der Arbeit auf den Feldern. Die Ausführungen des Landwirts waren sehr umfangreich und spannend.

Matts: „Der Tag der Berufsorientierung am 22.10.2020 hat mir gut gefallen. Besonders der Besuch des landwirtschaftlichen Betriebes und die Maschinen in der Brauerei. Ganz besonders gut fand ich den Traktor Xerion 3800 und 500. Ich fand es gut, dass wir in seinen Traktor „Axion“ einsteigen durften.

Am Ende dieses erlebnisreichen Tages brachte die Rückreise nach Hiddensee noch einen Aufreger. Just in dem Moment, in welchem wir mit dem Auto im Hafen von Schaprode ankamen, machte die Fähre nach Neuendorf und Kloster die Leinen los und fuhr tatsächlich ohne uns ab. Sehr verwirrt bestiegen alle die Fähre nach Vitte, nicht wissend, wie die Kinder aus Neuendorf von dort aus nach Hause kommen sollten.


Dank des Einsatzes einer beherzten Mutter jedoch machte die Neuendorfer Fähre noch einmal kehrt und holte alle Neuendorfer und Klosteraner Kinder ab.

Vielen Dank allen Beteiligten für diesen gelungenen und spannenden Tag der Berufsorientierung.

Ein Leserbrief erreichte uns

Lieber junge Künstler bzw. liebe junge Künstlerin der Schule Hiddensee,

Deine Kachel ziert seit Ende August meine Küche in Leipzig.  Ich habe sie diesen Sommer im Gerhart- Hauptmann-Haus gekauft. Als großer Hiddensee-Fan, komme mit der Familie seit Mitte der 1980-er Jahre nach Vitte, fand ich die Idee prima. Und das damit verbundene soziale Engagement auch.
Jetzt habe ich, dank Dir, meine Lieblingsinsel immer im Blick!
Danke, Danke, Danke und alles Gute für Dich und die anderen Schüler. M. P.


(Anm.: Unsere Schüler bemalten in den vergangenen 2 Jahren schon über 50 Fliesen, die am genannten Ort erworben werden können. Den Erlös spenden wir zu 100% an die Jose-Carreras-Leukämiestiftung.)

An apple a day, keeps the docter away.

Wer täglich seinen Apfel isst, hat noch nie den Doktor vermisst.

In der Klasse 3/4 ging es heute rund um den Apfel. Dem Thema entsprechend bearbeiteten die Schüler Schreib- und Leseaufgaben.

Auch im Kunstunterricht stand der Apfel im Mittelpunkt.

Als besondere Leckerei gab es selbstgemachte Apfel-Schokolollys.

Ein schöner Schulstart nach den Herbstferien !

 


Holz wird wieder lebendig

Mit Schleifpapier, verschiedenen Stechbeiteln, Farbe, Kreativität, gepaart mit Kraft und Ausdauer lässt sich aus Holzplatten ein fröhliches Bienenleben gestalten. 

Matti, Samuel, Julina, Paul, Dorian, Leon, Sophia, Julia und Lisa machten sich anfangs mit Skepsis an diese Aufgabe. Nach ersten Entwürfen und der Vorbereitung des Holzes ging es an einem Nachmittag auch in die Heide zu echten Bienenvölkern. Herr Dr. Kallius, langjährig die Imkerei als Hobby pflegend, lies die jungen Künstler am Bienenleben teilhaben und gab ihnen die Möglichkeit, sie bei ihrer bienenfleißigen Arbeit zu beobachten. So flossen weitere Inspirationen in ihre Arbeiten ein. Die fröhlichen und bunten Farben hauchten den Reliefarbeiten abschließend eine frische Lebendigkeit ein. Vielen Dank an den Künstler Jo Harbort, der immer wieder unseren Schülern ein ganz besonderes Kunsterlebnis verschafft und dem BKK sowie dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Eigentlich sollte Ende Mai das Projekt „Künstler für Schüler“ bereits an Fahrt aufnehmen. Die Pandemie hat auch dies wie viele andere Ideen verhindert. Doch wie heißt es so schön: „Verschoben ist nicht aufgehoben.“ Nach arbeitsreichen Nachmittagen Mitte August können die 9 Teilnehmer jetzt stolz ihre Ergebnisse präsentieren.

(Das landesweite Projekt Künstler für Schüler des Kulturwerkes des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK bringt Kunst und Schulen in Mecklenburg-Vorpommern zusammen. In Kooperation von Bildenden Künstler*innen und Schulen werden jährlich 50 kreative Workshops für die Schüler*innen unseres Landes angeboten. Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes MV im Rahmen der Initiative „Kultur gegen Gewalt“ unter Schirmherrschaft von Ministerin Bettina Martin.)

Saisonstart 2020 - Fußball AG wieder möglich

Am 14. September war es endlich so weit. Arbeitsgemeinschaften sind im Schulbetrieb wieder möglich und die Coaches Alex und Mario wollten keine Zeit vergeuden und nahmen das Fußballtraining der Hiddenseer Wölfe wieder auf.
Mit lautem Wolfsgeheul und reichlich Ehrgeiz ließen es die Jungen der AG auch gleich wieder richtig krachen. Da wurde gedibbelt, gepasst, getackled und viel gejubelt beim ersten Training. Die Corona-zeuit war spielen auch unter freiem Himmel nicht ,möglich.



Um so mehr hängten sich die Spieler rein, um sich malwieder im Zweikampf zu messen und als Teams gegeneinander zu spielen. Mario und Alex hatten dann auch zum ersten Training gleich eine Überraschun parat:
Es gab Spielercaps mit dem Logo der Hiddenseer Wölfe drauf. Die Freude war groß, zumal dieses Ereignis gleich mit dem "Saisonauftakt-Grillen" verbunden wurde.

Danke an die Sponsoren der Caps und an das Trainerduo Mario und Alexander.

Literarische Auszeichnungen für Sophia, Beeke und Paul

Beim diesjährigen Literaturwettbewerb des Gerhart-Hauptmann-Hauses wurden drei unserer SchülerInnen ausgezeichnet. Den dritten Platz des Kurzgeschichtenwettbewerbs teilten sich Sophia und Paul aus der Klasse 6. Sophias Kurzgeschichte “Das verwunschene Buch“ weist uns darauf hin, dass wir nicht voreilig unseren Emotionen nachgeben sollten. Pauls Geschichte befasst sich mit der zu Unrecht unterschätzten Jugend.

Einen Sonderpreis der Jury gewann Beeke mit ihrer Erzählung “Bullet tot he heart“. Die Dynamik der Dialoge in Beekes Geschichte überzeugte die Jury so sehr, dass sie einen Sonderpreis dafür auslobten.

Neu in Klasse 1 - wieder zwei ABC-Schützen an Bord

Bereits vor Beginn des neuen Schuljahres betraten die jüngsten und kleinsten Gäste erstmals in ihrem Leben das Schulgebäude an der Regionalen Schule auf Hiddensee. Am 01. August, ungewöhnlich früh, fand in diesem Jahr die Einschulung unserer beiden neuen Erstklässler statt. Im kleinen Kreis und unter sonnigem Himmel versammelten sich die Gäste der beiden Abc-Schützen vor dem Haupteingang unserer Schule.
Dieser war aufwändig geschmückt und als Theaterkulisse gestaltet. Gezeigt wurde das Stück „Ernst des Lebens“. Die Komödie, dargestellt von Schülerinnen und Schülern der zweiten bis fünften Klasse, sorgte für einen heiteren und kurzweiligen Schulstart: Eine Erstklässlerin wird von ihren Geschwistern, Eltern und Großeltern vor dem Ernst des Lebens gewarnt, der mit dem Schuleintritt auf sie zukommen wird.

Derart verunsichert trifft das Schulkind dann tatsächlich ihren neuen Mitschüler „Ernst“. Dieser stellt sich als klug, witzig und nett heraus und ist somit ganz das Gegenteil dessen, was sie befürchtet hatte. Damit ist Ernst der „beste Ernst des Lebens“, der ihr in der Schule begegnen konnte.

Einschulung 2020


Die anfängliche Anspannung der beiden Kleinsten in unserer Schulgemeinschaft wich spürbar im Laufe der Darstellung. Die Schulleiterin und die Klassenlehrerin fanden aufmunternde Worte und so wurde feierlich die Aufnahme in die auf Hiddensee übliche Doppeljahrgangsstufe 1/2 zelebriert.

Der anschließende erste Besuch des festlich geschmückten Klassenraumes ließen die beiden je eine Schultüte finden. Die sichtbar stolzen Eltern hatten Gewissheit ihre Kinder ab Montag zum Schulbeginn in gute Hände zu geben.

Wir wünschen an dieser Stelle allen Schülerinnen und Schülern der Regionalen Schule Hiddensee einen gelungenen und erfolgreichen Schulbeginn.







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