Regionale Schule mit Grundschule Hiddensee
 


Abschied von einer festen Größe - „Merci, Madame Drees!" 

 

Es ist nicht wirklich ein weiter Weg von Bergen auf Rügen nach Hiddensee. 25 Minuten mit dem Auto nach Schaprode, eine dreiviertel Stunde mit der Fähre. Zack, bum, ist man schon da.
Jedoch 13 Jahre aus der Liebe zur französischen Sprache heraus diesen Weg und zurück immer dienstags zu absolvieren, das ist schon ein starkes Stück. Sabine Drees hat dieses starke Stück vollbracht und den Kindern der Regionalen Schule Hiddensee diesen Dienst erwiesen. Französisch, eine Sprache, die Türen öffnet – zum Gymnasium und in die Welt –, ist anspruchsvoll, für Uneingeweihte „tricky" und auf kleinen Inseln selten zu haben. Französischlehrerinnen demnach „Gold" wert.
„Madame Drees" war eine feste Größe, verlässlich, zugewandt und immer für den einen Schritt mehr bereit, den es für diese Art von Arbeit als „Reiselehrerin" braucht. Dabei ging es nie nur um Französisch. Schnell mal noch fünf Liter Farbe aus dem Baumarkt, drei Mehrfachstecker oder eine Wanduhr von Thomas Phillips, eine Übernachtung auf dem Weg zur Wintersportfahrt oder eine leckere Idee für den Unterricht. Kein Kollege, der nicht mal bei ihr in Bergen „gestrandet" ist, wenn die Fähre im Winter mal ausfiel. Auch Projekte hat sie unterstützt, ihre Kompetenz und Geduld in den Ring geworfen, um zu unterstützen, zuzuhören oder ein kluges Wort zu sagen, wenn es dieses gebraucht hat.
Jetzt hat sie sich von uns, wir uns von ihr verabschiedet. Danke, Sabine, für die intensive und deine wertvolle Zeit. Französischunterricht wird es weiterhin auf Hiddensee geben. Du hast Erinnerungen geschaffen, die uns erhalten bleiben, und wenn du gerade nicht in Frankreich weilst, lass dich mal wieder von Schaprode nach Hiddensee „schippern". Ich bin dankbar, dich kennengelernt zu haben.

 

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Der Start einer neuen Tradition?

In der vorletzten Schulwoche haben wir es endlich geschafft, unsere lang gedachte Idee des T-Shirtlogodrucks umzusetzen. Unter fachkundiger Anleitung von Selma und durch die Unterstützung der anderen 9.Klässlerinnen haben wir einen kleinen Siebdruckworkshop aufgebaut. Jeder, der wollte, konnte sich ein Shirt mit dem Schullogo bedrucken. Der Workshop lief wie am Schnürchen und falls wir alle im nächsten Jahr aus unseren Shirts rausgewachsen sind, setzen wir die Reihe hoffentlich fort. Wir danken dem Sommerpalast Hiddensee für die Bereitstellung der Maschinen.

Hauptmann in der Inselkirche
Unsere Tradition des Hauptmannhauskonzertes haben wir in diesem Jahr am 24.06. in der Inselkirche weitergeführt. Das Duo Della Fortuna mit Sophia Warczak und Alexander Glücksmann stellten uns nicht nur ihre Instrumente – die Harfe und die Klarinette – vor, sondern sie bezauberten uns mit herrlicher Musik und Klängen, die uns alle berührten. Wir danken herzlich der Kirchengemeinde Hiddensee, dass wir zu Gast sein konnten und dem Schulförderverein für die finanzielle Unterstützung.

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KÄNGURUWETTBEWERB
Auch in diesem März knobelten sich unsere mathebegeisterten Schülerinnen und Schülern der Klassen 3-10 durch die Aufgaben des Mathewettbewerbs. Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern. Wir freuen uns, dass Ihr gern Eure Hirne nutzt und Eure Denkleistungen unter beweist stellt.


Gedenken an Opfer des NS:
Stolpersteine sollen an Personen erinnern, die zur Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und getötet wurden. Sie befinden sich oft eingelassen in den Gehweg vor den ehemaligen Wohnhäusern der Opfer.


Wenn man über die Stolpersteine geht, werden diese dadurch saubergemacht. Da die Stolpersteine auf Hiddensee sich aber häufig neben der Straße befinden, werden sie nicht durch das Herübergehen der Menschen gesäubert. Deswegen haben wir die Stolpersteine im Rahmen der Aktion „Stolpersteine im Norden“ geputzt.
Auf Hiddensee befinden sich die Stolpersteine der Mitglieder des “Hiddenseer-Künstlerinnenbundes“ Clara Arnheim, Henni Lehmann, Julie Wolfthorn, Käthe Löwenthal und Susanne Ritscher. Ein Stolperstein gibt es zu Ehren des Widerstandkämpfers Adolf Reichwein.


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Schritte, die zählen: Spendenlauf für KIDS Kenia


Bei herrlichstem Wetter sind am 17. April 2026 insgesamt 42 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1–8 und 10 sowie vier Lehrkräfte und ein Elternteil gemeinsam 278 Kilometer über unsere Insel gelaufen. Ein Schüler hat zusätzlich 20 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt. Wir taten dies nicht nur, weil wir fit und ausdauernd sind, sondern auch, weil wir mit unseren Schritten einen Weg in eine bessere Welt gehen wollen. Dank zahlreicher Unterstützerinnen und Unterstützer, die unsere Kilometer gesponsert haben, konnten wir 4.255,35 € an KIDS Kenia übergeben.
Der Lübecker Verein KIDS Kenia engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich im Embu County, Kenia, und setzt sich dort für die Bildung von Kindern und Jugendlichen ein. Wir stehen seit einiger Zeit in regem Austausch mit Andreas Möschl, der regelmäßig das vom Verein betriebene Kinderheim in Runyenjes besucht. Durch Videocalls zeigt er uns, wo unsere Spenden ankommen und wie sie vor Ort wirken.
Wir danken von Herzen allen Spenderinnen und Spendern sowie den praktischen Unterstützerinnen und Unterstützern. In diesem Jahr haben uns insbesondere das Kraftwerk, der Sommerpalast und der Edekamarkt Charles geholfen. Sie alle tragen dazu bei, dass wir gemeinsam die Welt zu einem besseren Ort machen können.


Wintercamp 2026

Was für ein bewegter Jahreseinstieg

Freuten sich die Kleinen der 1/2 noch ungläubig, ob der kalten und so selten vom Himmel schwebenden Eiskristalle, so schnürten die Großen aus den Klassen 7 – 10 routiniert ihre Taschen für die Skifahrt. Es ging wieder einmal gemeinsam mit den Kooperationspartner des „Marie-Curie-Gymnasium“ aus Hohen Neuendorf, b. Berlin, nach Österreich. Die Wintersportler hatten Glück, sie kamen weg. Noch verkehrte die Vitte von Schaprode nach Vitte – regelmäßig. Die Wintersportfahrt der Klassen 8 bis 10 mit unserer Partnerschule aus Hohen Neuendorf / b. Berlin war einer der ersten Höhepunkt in diesem Jahr. Sie stand unter hervorragenden Wintersportbedingungen und – man darf es ruhig erwähnen – ungewöhnlich pünktlichen Bahnverbindungen der Deutschen Bahn. Zur Realität einer solchen Fahrt gehört jedoch auch, dass nicht alles planbar ist: Ein Hubschraubertransport von der Skipiste ins Unfallkrankenhaus Innsbruck machte allen Beteiligten deutlich, wie wichtig umsichtiges Handeln, gute Vorbereitung und verlässliche Begleitung sind. Unser Dank gilt daher besonders den betreuenden Lehrkräften und Partnern vor Ort. Schlussendlich sind alle mit einem Schrecken und wieder wohlbehalten und vielen neuen Bewegungserfahrungen und herrlichen Erlebnissen wohlbehalten zurück gekommen.


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Fabula Rasa - Zwischen Wasser und Wort

Manche sagen, Weimar habe einmal vom Meer geträumt, als es zum Kunstfest 1997 hieß: „Weimar liegt am Meer.“ Was im November 2025 als Vorlesetag auf Hiddensee begann, entwickelte schnell eine eigene Dynamik. Aus Zuhören wurde Mitdenken, aus Fragen wurden Ideen. Ein erster Wellenschlag, gespeist aus der Begeisterung und Kreativität der Kinder – und zugleich der Auftakt einer besonderen Erzählreise: Fabula Rasa – Fabulieren zwischen den Welten. In der dritten Januarwoche, parallel zur Wintersportfahrt, kam Antje Genth – Wagner, unsere gute Fee und Projektbegleiterin vom Bertuch- Verlag in Weimar af Hiddensee an. Frau Wagner begleitete und unterstützte uns tatkräftig mit Rat und Womanpower während unserer fabelhaften Projektwoche „Fabula Rasa“. Da wurden Klassen – und Jahrgangsgruppen aufgelöst und es wurde geschrieben und gemalt, gezeichnet und gespielt, gebastelt und geprobt, getackert und gegipst, programmiert und vertont und am Ende geprobt, geprobt, geprobt. Am 23. Februar öffnete nämlich das „Homunkulus“ unter Schirmherrschaft von Wiebke Volksdorff und Karl Huck seine Pforten für unsere Präsentation. „Es war toll!“, diese Worte aus Karls Mund machten uns alle gewaltig stolz. Und tatsächlich waren wir als Projektbegleitende von der Fülle und Qualität der Beiträge begeistert. Nun harren wir gespannt einer Bucherscheinung im Sommer. Die Ergebnisse unserer Arbeit sollen in Zusammenarbeit von Bertuch- Verlag und Mitteldeutschem Verlag in Buchform erscheinen. In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien erwarten wir Herrn Florian Russi in Begleitung von Antje Genth- Wagner zur Buchpremiere bei uns. Die Fähren fahren dann sicherlich wieder sicher!

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